Na toll, da schreibt die 11Freunde einen Artikel über den Überfall der Nazisscheisse auf die Fans und Spieler des Vereins Roter Stern Leipzig und bezieht klar Stellung gegen diese Idioten. Was ich aber dann bei meiner Lektüre entdeckte, ist leider weniger schön. Anscheinend auf Grund der Verwendung der Wortkombinationen von Hooligans, rechtsradikal oder Neonazis hat sich 11Freunde den Keywords eines Google Ads des Online-Shops www.rascal.de aus Chemnitz bedient und schwupps, ohne zu wissen, eine Werbung des rechtsradikalen Labels Thor Steinar eingekauft.

Jetzt sollte mal schnell jemand reagieren, und zwar bei Google und bei 11Freunde. Ersteres Unternehmen sollte ganz schnell solche Shops und Keywords ablehnen und das Fußballmagazin jegliche Einnahmen aus diesen Ads den Opfern des Spiels geben, denn auch Unwissenheit schützt nicht!
Immer daran denken: Kein Fußball den Faschisten!

Thor Steinar trifft Google und 11Freunde
26/10/2009 · 7 Kommentare
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Pokalfight
17/10/2009 · 1 Kommentar
Heute 15.00 Uhr an der Kampfbahn Feldstrasse greift die 5te Herren des FC St.Pauli in den Heino-Gerstenberg-Pokal des Hamburger Fussballverbandes ein.

Gespielt wird auf dem neuen Grün und ihr seid alle herzlich eingeladen!
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birgit schönau – eine liebeserklärung
12/10/2009 · Kommentar schreiben
Soeben habe ich das Interview des Bayer 04-Blogs „Catenaccio“ mit Birgit Schönau gelesen und fühle mich bestätigt: Frau Schönau ist neben Christoph Biermann eine der besten Fußballautoren Deutschlands. Wie ich zu dieser Einschätzung komme? Diese hochintelligente Frau verknüpft sprachliche Ausdruckskraft mit hervorragend recherchierten Geschichten und profunden Fachwissen.
Erstmalig stolperte ich über einen tollen Artikel in der SZ über die Autorin. Normalerweise wird italienischer Fußball in den deutschen Gazetten eher rein sachlich betrachtet, ohne den Bezug zu den Menschen, zur Mentalität oder Geschichte. Nicht so bei Birgit Schönau, in ihren Artikeln erscheint der Fußball Italiens als gesamtgesellschaftliches Phänomen mit Bezug zur Kultur, Politik und den Regionen mit all seinen Stärken und Schwächen.
Kurz nach der Lektüre des Artikels machte mich ein Bekannter auf ein Buch der Autorin aufmerksam, das wie kein zweites den italienischen Fussball beschreibt: Calcio – Die Italiener und ihr Fußball

Mit diesem Buch verfiel ich der Autorin und sauge seitdem mit Genuß jede Zeile ihrer Artikel aus dem Sportteil der SZ auf. Es wundert mich nicht, dass sie neben der Arbeit für die Süddeutsche Zeitung auch Politik-Korrespondentin der ZEIT ist. Mit Verve und analytischer Schärfe beobachtet sie die italienische Politik ähnlich wie den Calcio. Wie in der Politik heißt es auch beim Fußball: Wer beides in Italien ohne das große Ganze sieht, kann es nicht verstehen.
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